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Bildgeschichte Marion

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=Die seltsame Frau im Warteraum=


Da Anna relativ weit zur Arbeit fahren müsste, nimmt sie immer den Zug. Nach der Arbeit wartet sie jeden Tag im Aufenthaltsraum des Bahnhofes. Sie setzt sich hin und fängt an ein Buch zu lesen……. Plötzlich geht die Türe auf, und eine Frau, die ziemlich müde aussieht kommt herein. Alle Leute starren sie blöde an, weil sie so alte, zerlöcherte Kleidung trägt. Anna legt ihr Buch zur Seite, und fragt diese Frau, was sie nur mit ihren Kleidern gemacht habe. Die Frau aber, antwortet Anna nicht. Jetzt ist der Zug angekommen. Anna muss gehen. In der Nacht bringt Anna kein Auge zu, sie hat immer diese Frau im Warteraum im Kopf. Am nächsten Tag ging es wieder so! Die Frau kam in den Wartsaal und wurde nur blöde angestarrt. Wochenlang geht es so weiter, bis Anna merkt, dass diese Frau nicht hören und nicht sprechen kann. Anna kann die Zeichensprache, weil ihre Mutter taubstumm ist. Anna spricht auf Zeichensprache zu der Frau:“ Was ist mit ihnen passiert? Und was ist mit Ihrer Kleidung?“ Die Frau starrte zuerst nur so, dann sagte sie auf Zeichensprache:“ Sie sind seit langem die erste, die mit mir spricht. Ich lebe auf der Strasse und bin seit meiner Geburt taubstumm.“ Anna hot so Mitleid, dass sie sie mit nach Hause nimmt, Ihr frische Kleidung kauft und ihr sogar einen Job sucht. Anna sagte zu Laura (so hiess die Frau):“ Du darfst bei mir wohnen, bis du mit deinem Job genug Geld verdient hast, um dir eine eigene Wohnung zu leisten.“ Sie kamen sehr gut mit der Zeichensprache zurecht, denn Annas Mutter war ja auch taubstumm. Laura und Anna sind die besten Freundinnen geworden. Als Laura dann genügend Geld hatte und ausgezogen ist, war Anna sogar fast traurig. Von dieser Zeit an geht sie immer noch jeden Tag in den Warteraum. Sie hätte nie gedacht, dass sie an so einem Ort ihre beste Freundin finden würde. Ab jetzt liebt Anna diesen Warteraum. Dieser Wartsaal war das Beste, das ihr passieren konnte. Also eigentlich Laura. Das ist das Ergebnis eines nichtsnützigen alten Aufenthaltsraumes.


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Die seltsame Frau im Warteraum

Da Anna relativ weit zur Arbeit fahren müsste, nimmt sie immer den Zug. Nach der Arbeit wartet sie jeden Tag im Aufenthaltsraum des Bahnhofes. Sie setzt sich hin und fängt an ein Buch zu lesen……. Plötzlich geht die Türe auf, und eine Frau, die ziemlich müde aussieht kommt herein. Alle Leute starren sie blöde an, weil sie so alte, zerlöcherte Kleidung trägt. Anna legt ihr Buch zur Seite, und fragt diese Frau, was sie nur mit ihren Kleidern gemacht habe. Die Frau aber, antwortet Anna nicht. Jetzt ist der Zug angekommen. Anna muss gehen. In der Nacht bringt Anna kein Auge zu, sie hat immer diese Frau im Warteraum im Kopf. Am nächsten Tag ging es wieder so! Die Frau kam in den Wartsaal und wurde nur blöde angestarrt. Wochenlang geht es so weiter, bis Anna merkt, dass diese Frau nicht hören und nicht sprechen kann. Anna kann die Zeichensprache, weil ihre Mutter taubstumm ist. Anna spricht auf Zeichensprache zu der Frau:“ Was ist mit ihnen passiert? Und was ist mit Ihrer Kleidung?“ Die Frau starrte zuerst nur so, dann sagte sie auf Zeichensprache:“ Sie sind seit langem die erste, die mit mir spricht. Ich lebe auf der Strasse und bin seit meiner Geburt taubstumm.“ Anna hot so Mitleid, dass sie sie mit nach Hause nimmt, Ihr frische Kleidung kauft und ihr sogar einen Job sucht. Anna sagte zu Laura (so hiess die Frau):“ Du darfst bei mir wohnen, bis du mit deinem Job genug Geld verdient hast, um dir eine eigene Wohnung zu leisten.“ Sie kamen sehr gut mit der Zeichensprache zurecht, denn Annas Mutter war ja auch taubstumm. Laura und Anna sind die besten Freundinnen geworden. Als Laura dann genügend Geld hatte und ausgezogen ist, war Anna sogar fast traurig. Von dieser Zeit an geht sie immer noch jeden Tag in den Warteraum. Sie hätte nie gedacht, dass sie an so einem Ort ihre beste Freundin finden würde. Ab jetzt liebt Anna diesen Warteraum. Dieser Wartsaal war das Beste, das ihr passieren konnte. Also eigentlich Laura. Das ist das Ergebnis eines nichtsnützigen alten Aufenthaltsraumes.


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© A. Streiff, Oberstufenlehrer. Alle können eigenverantwortlich mitmachen, habt etwas Mut! last change: 25. Oktober 2005